B

Begleitmedikament

Medikament, das die Nebenwirkungen einer Behandlung mit Schmerzmedikamenten beseitigt oder verringert

Behandlungszyklus

Einheit einer > Chemotherapie: Jeder Zyklus besteht aus Tagen, an denen Medikamente verabreicht werden, und einer Erholungspause, die mehrere Wochen betragen kann

benigne

Gutartig; gutartige > Tumoren respektieren im Gegensatz zu bösartigen die natürlichen Gewebegrenzen. Sie können zwar sehr groß werden, wachsen aber nicht durchdringend in Nachbargewebe ein und bilden keine Tochtergeschwülste ( > Metastasen), Gegenteil von > maligne

Biopsie

Mit einem Instrument (z.B. Spezialkanüle, Zangeninstrument oder Skalpell) wird > Gewebe entnommen und mikroskopisch untersucht. Die genaue Bezeichnung richtet sich entweder nach der Entnahmetechnik (z.B. Nadelbiopsie) oder nach dem Entnahmeort (z.B. Schleimhautbiopsie)

Blutbild

Untersuchung der Zusammensetzung der Blutzellen, nach Art und Anzahl; besonders genau im > Differentialblutbild; Normwerte sind: Rote Blutkörperchen ( > Erythrozyten): 4 – 5 Mio. pro Mikroliter Blut; Weiße Blutkörperchen ( > Leukozyten): 4.000 – 9.000 pro Mikroliter Blut; Blutplättchen ( > Thrombozyten): 150.000 – 300.000 pro Mikroliter Blut

Blut-Hirn-Schranke / Blut-Liquor-Schranke

Nur für bestimmte Stoffe durchlässige Schranke zwischen Blut und Hirnsubstanz; sie ist eine Schutzeinrichtung, die schädliche Stoffe von den Nervenzellen abhält

Blutplasma

Bestandteil des Blutes (55 Prozent des Gesamtblutes), das sich zu mehr als 90 Prozent aus Wasser und Eiweißkörpern zusammensetzt

Bor-Neutroneneinfang-Therapie (BNCT Verfahren)

Eine Borverbindung wird > intravenös verabreicht und reichert sich gezielt im > Tumor an. Bei einer anschließend durchgeführten Bestrahlung mit einem sogenannten epithermischen Neutronenstrahl wird der Neutronenstrahl in die Kerne der Boratome aufgenommen. Diese zerfallen und senden eine hochwirksame, sehr kurzwellige Strahlung aus. Die Methode ist sehr aufwändig, steht in Europa nur an sehr wenigen Zentren zur Verfügung und hat bislang keinen nachweisbaren therapeutischen Fortschritt gezeigt.

bösartig

> maligne

Brachytherapie

Die Brachytherapie ist eine lokale > Strahlentherapie, bei der ionisierende Strahlungsquellen in das Tumorgewebe selbst eingebracht werden. Heute wird als Strahlenquelle üblicherweise  Jod 125 verwendet. Normalerweise wird die Strahlenquelle im Rahmen eines stereotaktischen Eingriffs schonend in das Tumorgewebe eingebracht; > Stereotaxie


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