E

Elektroenzephalogramm (EEG)

Schmerzlose Methode zur Untersuchung der Hirnstromwellen; dabei werden Elektroden auf der Kopfhaut angebracht, über die die Wellen aufgezeichnet werden Elektrolyte Stoffe, die in wässriger Lösung in > Ionen zerfallen und den elektrischen Strom leiten

Elektromyographie (EMG)

Elektrophysiologische Methode der Diagnostik in der Neurologie, bei der die elektrische Muskel-aktivität gemessen wird Elektronen Negativ geladene Elementar-teilchen

Elektrophorese

Methode, mit der bestimmte > Gene sichtbar gemacht werden können: Die Molekülgemische, meist Eiweiß- oder Nukleinsäuregemische werden in einer Trägersubstanz – meist ein Gel (Gelelektrophorese) – einem elektri-schen Spannungsfeld ausgesetzt. Da die einzelnen Teilchen verschieden groß und verschieden elektrisch geladen sind, bewegen sie sich unterschiedlich schnell durch das Gel und werden dadurch getrennt. Dies funktioniert wie bei einem Sieb: Kleinere Moleküle wandern schneller durch das Gel als größere. Nach einiger Zeit finden sich die Teilchen an unterschiedlichen Stellen im Gel und lassen sich mit Hilfe eines fotografischen Verfahrens sichtbar machen.

Emesis

Erbrechen

Emission

Aussendung, z.B. von Schadstoffen oder von elektromagnetischen Wellen

Empathie

Fähigkeit, sich in die Erlebensweise einer anderen Person einfühlen zu können

Enzyme

Eiweißstoffe im menschlichen Körper, die ganz verschiedene Aufgaben haben; Enzymgemische werden zum Beispiel von der Magen-Darm-Schleimhaut, von Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse produziert und werden dafür benötigt, Nahrungsstoffe zu zerkleinern und zu verarbeiten

Ergotherapie

Zusammenfassende Bezeichnung für Beschäftigungs- und Arbeitstherapie. Die Ergotherapie wird zur Behandlung von Störungen der Bewegungsvorgänge (Motorik), der Sinnesorgane und der geistigen und psychischen Fähigkeiten angewendet

Erhaltungstherapie

Über eine längere Zeitperiode fortgeführte ( > Chemo)-Therapie, die den Erfolg der > Induktions- und Konsolidierungstherapie stabilisieren soll

Ernährung, enterale

Künstliche Ernährung, bei der die Nährlösung durch einen Schlauch direkt in den Darm geleitet wird; der Schlauch verläuft entweder durch die Nase oder durch die Bauchhaut

Ernährung,parenterale

Künstliche Ernährung, bei der die Nährlösung über die Venen verabreicht wird ( > Port)

Erythem

Entzündliche Rötung der Haut

Erythropoetin

Zellwachstumshormon, das die Blutbildung roter Blutkörperchen anregt

Erythrozyten

Rote Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport im Blut zuständig sind

Ethikkommission

Ein unabhängiges Gremium, das die ethischen und rechtlichen Auswirkungen von klinischen > Studien bewertet und den Schutz der Studienteilnehmer gewährleistet. Neben Ärzten, die sich beruflich mit klinischen Studien beschäftigen, sind dort auch Juristen und medizinische Laien vertreten


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