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Magnetresonanzspektroskopie (MR-Spektroskopie)

In der Magnetresonanzspektroskopie können bestimmte Regionen oder Strukturen (z.B. im Gehirngewebe) gezielt angeregt und damit auf ihre biochemische Zusammensetzung untersucht werden, ohne dass eine eingreifende Diagnostik erforderlich ist. Bei gezielter Anwendung der Methode kann zum Beispiel Tumorgewebe, das noch wächst, von Tumorgewebe unterschieden werden, das durch die Behandlung abgetötet wurde. Die MR-Spektroskopie ist keine Routineuntersuchung in der Krebsmedizin.

Magnetresonanztomographie (MRT)

> Kernspintomographie

maligne

Bösartig; solche > Tumoren respektieren im Gegensatz zu gutartigen ( > benigne) nicht die natürlichen Gewebegrenzen, sondern wachsen verdrängend in andere > Gewebe ein und können Ab-siedelungen ( > Metastasen) in entfernten Körperregionen bilden

Malignitätsgrad

Bezeichnet, wie bösartig > Zellen sind

Malignom

Bösartiger Tumor

Medulloblastom

 

Bösartiger > Tumor des Kleinhirns, bei Kindern der häufigste bösartige Gehirntumor

Membranpflaster

Bei einem Membranpflaster ist das Schmerzmittel direkt in die Pflastermembran „eingearbeitet“, sodass der Wirkstoff dauerhaft und gleichmäßig über die Haut aufgenommen werden kann

Meningen

> Zellen der Hirnhäute

Meningeom

In der Regel gutartiger, scharf abgegrenzter > Tumor, der von den > Zellen der Hirnhäute (Meningen) ausgeht

Metastase

Tochtergeschwulst, die entsteht, wenn Tumorzellen aus dem ursprünglichen Krankheitsherd verstreut werden; Fernmetastase: Metastase, die fern des ursprünglichen > Tumors angetroffen wird. Eine Metastasierung kann über den Blutweg (hämatogen) oder mit dem Lymphstrom (lymphogen) erfolgen.

metastasieren

Ausstreuen von Krebszellen

Mikrochirurgie

Unter dem Mikroskop ausgeführter operativer Eingriff; > minimalinvasiv

minimalinvasiv

Bei einem minimal-invasiven Eingriff wird der Patient so gut wie möglich geschont;

monoklonal

Von einem einzigen, genetisch identischen Zellklon ausgehend oder gebildet; das > Plasmozytom / Multiple Myelom entwickelt sich z.B. aus einer einzigen bösartigen Plasma-zelle, und alle hiervon abstammenden > Zellen sind gleich Monosubstanz Arzneimittel, das nur aus einer chemischen Verbindung besteht

Monotherapie

Behandlung mit nur einem Medikament / Wirkstoff

Monozyten

Untergruppe der weißen Blutkörperchen; Monozyten und > Granulozyten töten Bakterien dadurch, dass sie diese auffressen; bei einem Mangel dieser > Zellen ist die unspezifische > Abwehr des Körpers beeinträchtigt; > Leukozyten

Morbidität

Krankheitshäufigkeit in einer Bevölkerung / Gruppe, Anzahl von Erkrankungen

Morphine

> Opioide; > Morphium

Morphium

Auch Morphin; eines der stärksten natürlichen Schmerzmittel; wird aus dem getrockneten Milchsaft des Schlafmohns gewonnen; > Opioide

multimorbide

An mehreren Erkrankungen leidend

Mutagen, mutagen

Stoff oder äußerer Faktor (z.B. > Strahlentherapie), der das Erbmaterial verändert, also > Mutationen auslöst; das Erbmaterial verändernd

Mutation

Veränderung des Erbmaterials, die ohne erkennbare äußere Ursache entstehen kann; ob sich eine Mutation negativ auswirkt, steht nicht von vornherein fest. Sie kann sich auch gar nicht auswirken oder nur zu veränderten, aber nicht krankhaften Eigenschaften einer > Zelle oder von Körperfunktionen führen; > Chromosom; > esoxyribonukleinsäure

Myeloblasten

Vorläuferzellen von > Granulozyten